ESUG-BERATER.BERLIN 
Unternehmensberatung in 2. Generation

Kennen Sie das ESUG-Verfahren und seine Möglichkeiten zur Sanierung?

  Ja   Nein


BLOG - Wissenswertes rund um ESUG, Revenue Management und die Hotellerie


Zurück zur Übersicht

22.03.2018

Revenue Management als Schlüssel zum Erfolg -und zum Re-Start

Die Markenhotellerie hat sich die "Königsdisziplin" des Marketing - das Revenue Management - schon vor einigen Jahren zu eigen gemacht. Die technischen Möglichkeiten moderner Property Management Systeme (PMS) wie Protel verknüpfen sich zunehmend mit speziellen Software-Lösungen für Revenue Management wie IDeaS.
Für Privathoteliers scheint das Thema Revenue Management jedoch mit zahlreichen Vorurteilen und Missverständnissen behaftet zu sein. Dieser Beitrag ist dazu gedacht, mit einigen dieser Irrtümer aufzuräumen:

1. Revenue Management ist eine teure Software, die sich Privathotels nicht leisten können? FALSCH

Revenue Management ist KEINE Software. Es handelt sich vielmehr um ein Spezialsegment, in dem es darum geht, zum richtigen Zeitpunkt das richtige Angebot zum richtigen Preis der richtigen Zielgruppe über die richtigen Vertriebs- und Kommunikationskanäle zu unterbreiten - und das für den richtigen Anreisezeitraum zu den richtigen Konditionen. Hört sich das kompliziert an? Ja, deswegen ist das eine Aufgabe für speziell geschulte Mitarbeiter und ist nicht zwischen Check-Out und Mittagspause zu erledigen. "Einfach mal" die Preise zu ändern oder Packages anzulegen wird nicht zum Erfolg führen.

Softwarelösungen wie IDeaS können technisch sehr weitreichende Unterstützung liefern - die Entwicklung einer Strategie erledigt jedoch immer noch ein menschlicher Kopf.

2. Revenue Management ist nur etwas für große Hotels? FALSCH

Selbst ein kleines Restaurant kann Revenue Management betreiben. Auch andere Branchen sind geeignet, sofern es um begrenzt verfügbare Produkte oder Leistungen geht, die nur begrenzt oder gar nicht lagerfähig sind. Dazu ein Hinweis: bei einem Hotel werden täglich Übernachtungen verkauft. Das "Haltbarkeitsdatum" einer Übernachtung beträgt genau einen Tag - ein Zimmer, das leer bleibt, ist eine verlorene Gelegenheit zum Umsatz.

3. Zielgruppenfestlegung bedeutet, Gäste zu verlieren, die nicht zur Zielgruppe gehören? Wenn man es falsch angeht - LEIDER RICHTIG

Beim Revenue Management geht es nicht darum Zielgruppen wegzuschicken, sondern der bevorzugten Zielgruppe reizvolle Angebote zu unterbreiten, damit sie besonders zahlreich zugreift. Ein Beispiel: ein Urlaubshotel wünscht sich in den Sommerferien Familien mit Kindern, die 1 - 2 Wochen Urlaub buchen, am besten von Samstag zu Samstag. Warum versuche ich nicht, das gesamte Hotel über die kompletten Sommerferien mit Frühbucherpreisen für diese Zielgruppe so attraktiv zu machen, dass es ausgebucht ist, bevor andere Zielgruppen überhaupt auf die Idee kommen, nach einem Zimmer zu fragen?

Interessieren Sie diese Themen genauer? Ich helfe Ihnen gern weiter!



Zurück zur Übersicht



 
 
 
 
Karte
Anrufen
Email